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News-Archiv

Sonntag 16. Mai 2004, Alter: 15 Jahre

VIENNA CITY - MARATHON

Michael Alfon / RC la Vitesse


02:57:30
00 - 10 KM: 00:40:10
10 - 20 KM: 00:40:11
20 - 30 KM: 00:40:34
30 - 40 KM: 00:45:55
40 - 42,195 KM: 00:10:37
1. HM: 01:24:43
2. HM: 01:32:46
190. Gesamtrang unter 7.154 Startern

Bericht: Michael Alfon
Aufgrund der im Frühjahr erlittenen Knieverletzung und der daraus resultierenden fast einmonatigen Pause, hatte ich mich in diesem Jahr nicht speziell für den Marathon vorbereitet.
Ich hatte in den Wochen davor auch das eine oder andere Radtraining absolviert, mir ab und zu trainingsfrei gegönnt, die eine oder andere Feier inkl. dem einem oder anderen Glas Wein nicht ausgelassen und war auch bei einigen anderen Sportveranstaltungen, mehr oder weniger erfolgreich, dabei.

Als ich in der Woche vor dem Marathon erneut krankheitsbedingt pausieren musste, war ich knapp daran, gar nicht an den Start zu gehen.
Aber da ich nun schon genannt hatte und nun auch das Wetter mitzuspielen schien konnte ich dann einem Einsatz beim Vienna City – Marathon doch nicht widerstehen.

Am Start dann ideales Marathonwetter (obwohl für mich hätte es ruhig kälter und nasser sein können) und mit Thomas Steyrer ein alter Laufkollege als Partner, welcher auch so um die drei Stunden laufen wollte.
Ich konnte bald nach dem Start mein Wunschtempo von ca. 4:10 Minuten unterbieten und lief mit einem 4er-Schnitt, über meinen Erwartungen schnell, über die ersten 30 Kilometer. Meinen Laufkameraden habe ich dabei allerdings verloren und erst im Ziel (er blieb leider ein paar Sekunden über den ominösen 3 Stunden) wiedergesehen.
Der von Vielen als Tempobremse angeführte Gegenwind war für einen alten "Windschattenakrobaten" wie mich in keinster Weise bremsend, sondern eher trieb er mich sogar an.
Der befürchtete Einbruch kam diesesmal erst auf den letzten 8 Kilometern und so konnte ich das grosse Ziel eines jedes passableren Läufers (trotz kleiner Getränkepause in Erdberg), nämlich unter 3 Stunden zu bleiben, relativ klar erreichen.

Zum Abschluss ist vielleicht noch zu bemerken, dass ich ohne grosse Erwartungen und ohne Vorbereitung wohl besser laufe als unter einem mir selbst auferlegtem Druck und dass man von Marathon zu Marathon „a bissl gscheiter wird!“