Lagerhaus Korneuburg Grand Prix

27. Peter Dittrich Gedenkrennen Samstag 6. Oktober 2018


26. Peter Dittrich - Gedenkausfahrt

SAMSTAG, 30.06.2018, 08:30 UHR - Spinnerin am Kreuz (Triester Strasse)weiterlesen


26. Peter Dittrich Gedenkrennen - Lagerhaus Korneuburg Grand Prix

Samstag, 30. September ab 13:00 Elite/U23 - Internationales Kriterium, ÖM Frauen, Junioren/Masters 1-2 und Amateure, Kinder- und Jedermannrennenweiterlesen


Heurigen Grand Prix 2016 - Bericht

Lukas Schlemmer genießt Goldweiterlesen


News-Archiv

Montag 28. Juni 2004, Alter: 14 Jahre

HARRY’S 40er

oder „Die durch die Hölle gingen“


eine Milieustudie von Elisabeth T. Gschpira

Sonntag, 27.06.2004 zwischen 11:00 und 16:00 Uhr, Wien 15. Bezirk, Rosenstüberl:

Als wir (Kurt und Richard S., Michael A.) kurz vor 13:00 Uhr am Ort des Geschehens bzw. Grauens eintrafen, wurden wir von einer johlenden Menge mit lautem Applaus in Empfang genommen.
Ebenso erging es den kurz nach uns eintreffenden Manfed R; Christian M; und Marco C. – wofür und warum man uns applaudierte, konnten wir nicht eruieren, anscheinend nur weil wir anders waren als sämtliche Anderen.
Allein unser Padre sass, mittlerweile von einigen „damitisdapock-Krügerln“ schwer gezeichnet, inmitten des zahlreich anwesenden Vorstadtpublikums.
Unsere nunmehrige Anwesenheit sofort nutzend, konnte der Padre die momentane Unruhe im Publikum gefinkelt verwerten und seine, wahrscheinlich schon von langer Hand vorbereitete, Flucht sofort in die Tat umsetzen.
So lag es nun an uns, die la Vitesse Fahne hochzuhalten und uns nicht von unmissverständlichen Offerten des weiblichen Publikums (la Vitesse-Skala 9-10) einschüchtern zu lassen.
Nach anfänglichen Problemen konnten wir schliesslich, tatkräftig unterstützt durch des Gesangesmeisters Kunst, das Steuer herumreissen und uns mächtig in Szene setzen.
Wohl auch gestärkt durch einige rasch aufeinander folgende Erfrischungen in Ringlotten- und Malz/Hefeform und durch ein gar sättigendes Rittermahl, welches ohne jegliches Werkzeug zu sich genommen werden musste, (übrigens Christian hat alles aufgefressen, sogar das ganz Böse, und das war ausser ihm an diesem Tage keinem möglich. O-Ton: „Aber mei Schweinernes wor wirklich ned so fett wie eicheres !“) ließen Richi und der la Vitesse-Chor, Nummer um Nummer (in Gesangesform) durch die Lokalität dröhnen.
Als wir dann noch, durch die Hand des Jubilaren und Singmeisters, allesamt zu Rittern geschlagen wurden, war die Menge kaum mehr auf den Sesseln zu halten (ebenso hielten die Sessel auch die Menge kaum mehr in der Senkrechten).
Unter einem noch nie dagewesenen Blitzlichtgewitter und tosendem Applaus konnten auch wir schliesslich den rettenden Ausgang erreichen und mit kaum erwähnenswerten Schrammen und Blessuren das Schlachtfeld verlassen.

Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass dieses Geburtstagsfestl wahrscheinlich das unvergesslichste Event sein wird, auf dem je einer von uns la Vitesslern anwesend war – und wir haben diesbezüglich schon einiges mitgemacht – DANKE HARRY!